Ciftlik

Von vielen Charterbooten als erste oder letzte Station Richtung Westen gewählt bietet Ciftlik mit seinem feinen Sandstrand etwas für Schwimmer. Nur 10 Minuten landeinwärts befindet sich das Dorf Bayir mit seiner 2.000 Jahre alten Plantane. Sie einmal zu umrunden, soll Glück bringen.

[ngg src=“galleries“ ids=“15″ display=“basic_thumbnail“]

Bozukkale

Nach einem langen Schlag Richtung Rhodos und einer Wende vor dem Flughafen erreicht man Bozukkale. Diese einzigartige Bucht ist von außen kaum zu erkennen. Nach dem Erklimmen der Burgruine ist ein netter Abend bei Ali Baba Pflicht. Bozukkale bedeutet übersetzt kaputte Burg. Die Bucht wurde im Altertum als Stützpunkt benutzt, was zahlreiche Unterwasserfunde belegen.

[ngg src=“galleries“ ids=“16″ display=“basic_thumbnail“]

Bozburun

Am nächsten Morgen geht es weiter nach Bozburun. Nach rund 4 bis 5 Stunden erreichen wir den Ort, der umgeben ist von hohen Bergen. Die Ankerplätze sind rundum geschützt und bei rauer See sehr gefragt. Etwas außerhalb liegen große Werftbetriebe, in denen hauptsächlich Gulets gebaut und überholt werden. Bozburun ist ein „Port of Entry“. Wir nutzen diesen Hafen häufig zum Auschecken nach Symi Sun Griechenland.

Bozburun ist eine kleine Stadt am Meer. Tourismus, Fischerei, Schwamm-Tauchen und Bienenzucht sind die wichtigsten Mittel des Lebensunterhalts für seine Bewohner. Sein Thymian-Honig ist berühmt in der Türkei. Sein schöner Hafen ist auch eine der wichtigsten Stationen auf der beliebten nautischen Tourismusroute der Blauen Reise. Bozburun ist auch in der Region für seine Gulets bekannt. In der Antike war Bozburun für seine Marmorsteinbrüche bekannt. Marmor ist für die gesamte Region bis heute ein sehr wichtiges Exportprodukt.

[ngg src=“galleries“ ids=“17″ display=“basic_thumbnail“]

Selimiye

Nach der Fahrt durch die fünf Inseln erreichen wir Selimiye. In dem kleinen Fischerort gibt es ein Fischlokal neben dem anderen. Anlegen an den kleinen Stegen lohnt sich, denn die Auswahl ist groß. Den täglich frisch gefangenen Fisch wählt man aus der Vitrine. Einige schön gelegene Ankerplätze in dieser weitläufigen Bucht lassen sich mithilfe der Seekarte ansteuern, wenn auch die großen Wassertiefen nicht unproblematisch sind.

[ngg src=“galleries“ ids=“18″ display=“basic_thumbnail“]

Orhaniye

An der Marti Marina vorbei im Hisarönü Gulf liegt die Ziegenbucht, die auch Orhaniye genannt wird. Hier befinden sich einige kleine Lokale. Am östlichen Teil der Bucht mündet ein kleiner Bach, der Sand von den umliegenden Bergen in die Bucht schiebt. Auf diesem Sand spazieren die Besucher durch das Wasser. Es sieht dann so aus, als könnten sie übers Wasser laufen. Hier bleiben wir meist nur ein paar Stunden. Wenn die Ausflugsboote kommen, wird es laut.

[ngg src=“galleries“ ids=“19″ display=“basic_thumbnail“]

Datca

Einen halben Seglertag entfernt von Orhaniye liegt der lebhafte Ort Datca. Die Idylle ist schlicht, aber mit allem Drum und Dran. Es gibt einen großen Markt, zahlreiche Restaurants und Geschäfte. Am Abend wird der rund 500 Meter lange Gemeindestrand abgeräumt und zu einem riesigen Fischrestaurant umgebaut. Hinter dem Hafen liegt ein kleiner See, der von den umliegenden Bergen mit kleinen Wasserfällen gespeist wird. Am Wochenende gibt es im Theater zahlreiche Veranstaltungen, die teilweise kostenlos angeboten werden.

[ngg src=“galleries“ ids=“20″ display=“basic_thumbnail“]

Palamut

ist ein kleines Dorf an der Südküste der Datca-Halbinsel, wenige Meilen vor dem windreichen Kap Knidos. Im Frühjahr und im Herbst kann es hier kräftig aus Südost blasen. Im ältesten Steinhaus der Bucht, das früher als Zollhaus diente, liegt das Restaurant „Semras Garden“ direkt am Hafenbecken. Im Innenhof und Garten befindet sich eine schattige Bar. Im Yachthafen haben rund 40 Yachten Platz. Wir nutzen den Ankerplatz vor dem Hafen, um am nächsten Tag Kap Knidos zu runden.

[ngg src=“galleries“ ids=“21″ display=“basic_thumbnail“]

Knidos

war wegen seiner exponierten Lage eine der berühmtesten Handelsstädte des Altertums. Heute bietet der antike Hafen einen willkommenen Ankerplatz für Yachten, die nach Norden segeln und nicht gegen den heftigen Wind ankommen, der das Kap manchmal unpassierbar macht. Bei meiner ersten Umrundung habe ich auch flach auf dem Wasser gelegen, da auf der Südseite vor dem Kap (auch genannt Kap Horn der Türkei) kaum Wind auszumachen war. Heute umrunde ich das Kap mit größter Vorsicht.

[ngg src=“galleries“ ids=“22″ display=“basic_thumbnail“]